Vogtland
Der Begriff Vogtland bezeichnet eine Region im Vierländereck der deutschen Freistaaten Sachsen, Thüringen und Bayern und dem Egerland in Tschechien. Der Name leitet sich davon ab, dass diese Gebiete einst durch die Vögte von Weida, Gera und Plauen verwaltet wurden. Über die Richtigkeit des Begriffes „Böhmisches Vogtland“ streiten die Historiker. Tatsache ist, dass der böhmische König das ihm im Jahr 1322 von Ludwig dem Bayern verpfändete Egerland den Vögten begeben hatte.

 

Plauen
Plauen ist mit mehr als 68.000 Einwohnern die größte Stadt des Vogtlandes und Sitz des Vogtlandkreises. Die Stadt liegt im südwestlichen Sachsen. Sie ist nach Leipzig, Dresden, Chemnitz und Zwickau die fünftgrößte Stadt sowie eines der sechs Oberzentren des Freistaates Sachsen und hat den Status einer kreisfreien Stadt.

Nächstgrößere Städte in der Umgebung sind Zwickau, ca. 35 km nordöstlich und Gera, ca. 41 km nördlich von Plauen. Die Einwohnerzahl der Stadt Plauen überschritt 1904 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.Plauen liegt im Tal und an den Uferhängen der Weißen Elster. Im Bereich der Einmündung der Syra in die Weiße Elster weitet sich das Tal zu einem Becken. Hier befindet sich das Stadtzentrum.

Die Höhe ü. NN reicht von 310 m bis über 500 m. Höchster Berg ist mit 529 m der bewaldete Culmberg im südlichen Stadtteil Oberlosa. „Hausberg“ von Plauen ist allerdings der 507 Meter hohe Kemmler, welchen ein Bismarckturm krönt. Einen ausgezeichneten Überblick über die Stadt bekommt man ebenso vom Bärensteinturm (432 m) in der Nähe des Oberen Bahnhofes sowie vom zu besonderen Anlässen geöffneten Turm des Plauener Rathauses.

Das eher hügelige Umland von Plauen wird von Feldern bzw. Wiesen und Wäldern in etwa gleichem Verhältnis bedeckt. In kurzer Entfernung zur Stadt befinden sich die auch als Naherholungsgebiete genutzten beiden großen Talsperren Pöhl (nordöstlich) und Pirk (südlich).